In einigen Regionen Deutschlands liegt schon Schnee und auch sonst fallen die Temperaturen langsam aber sicher gegen Null oder sogar darunter. Autofahrer müssen ihr Fahrzeug an die winterlichen Witterungsverhältnisse anpassen und die Sommerreifen gegen Winterreifen austauschen. Wer bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch oder Reifglätte von der Polizei mit Sommerreifen erwischt wird, muss 40 Euro zahlen und bekommt einen Punkt in Flensburg; wer den Verkehr wegen falscher Bereifung behindert, muss sogar 80 Euro zahlen.
Laut ADAC verursachen Sommerreifen im Winter einen längeren Bremswerg, verringern die Fahrstabilität in Kurven und machen das Fahren auf verschneiten oder vereisten Steigungen meistens unmöglich. Vor dem Aufziehen der Winterreifen sollte man die Profiltiefe prüfen. Gesetzlich sind mindestens 1,66 mm vorgeschrieben, der ADAC empfiehlt jedoch eine Profiltiefe von 4 Millimetern.
Auch wer ein Auto mieten möchte, sollte auf die passende Bereifung achten. Die meisten großen Autovermietungen sind im Gegensatz zu den letzten Jahren mittlerweile dazu übergegangen, die Winterreifen im Preis zu inkludieren. Europcar stattet fast seinen gesamten Fahrzeugpark von Mitte November bis März mit Winterreifen aus, welche im Preis inklusive sind. Auch die Avis Autovermietung stattet vom 01. November 2012 bis zum 31. März 2013 100% ihre Mietwagen ohne Aufpreis mit wintertauglicher Bereifung aus. In den Wintermonaten sollte man jedoch immer darauf achten, dass dies auch wirklich gewährleistet ist. Dann ist man auch bei schlechtem Wetter sicher unterwegs und gefährdet bei Unfällen nicht seinen Versicherungsschutz. Wenn es aufgrund von Sommerreifen zu einem Unfall kommt, kann es wegen grober Fahrlässigkeit zur teilweisen oder vollständigen Leistungsfreiheit der Kaskoversicherung kommen.
Quelle: ADAC


