17.01.2011 - Kein anderer Sportwagen wird bei erento häufiger gemietet als Ferrari. Erfahren Sie hier mehr über die italienische Supermarke. Wann fahren Sie den rassigen Roten?
Der Name Ferrari stammt von seinem Gründer Enzo Ferrari, der als Leiter des Rennteams Scuderia Ferrai von 1929 bis 1938 erfolgreiche Autorennen fuhr, ohne selbst Fahrzeuge zu bauen. Schon zu dieser Zeit wurde das heute noch benutzte Logo verwendet: ein sich aufbäumendes Pferd, das cavallino rampante.
1940 wurde die Scuderia in „Auto Avio Costruzioni Ferrari“ umbenannt und zog 1943 nach Maranello um, wo sie bis heute ihren Hauptsitz hat. Der erste „echte“ Ferrari war dann der 1947 gebaute Ferrari 125 C Sport mit einem 1,5-Liter-V12-Motor.
In den darauf folgenden Jahren bliebt auch Ferrari nicht von Rückschlägen verschont, in den 60er Jahren versuchte Ford vergeblich, den Konzern zu kaufen. 1969 musste Fiat einsteigen, um sich mit neuen finanziellen Mitteln gegen die Konkurrenz aus dem Hause Porsche zu wehren.
Der Tod des Gründers Enzo Ferrari im Jahr 1988 hat den Fahrzeugen dann einen regelrechten Boom beschert. Insbesondere Klassiker waren gefragt – der Mythos Ferrari half den Sportwagen wieder auf die Beine. Mit den Erfolgen in der Formel 1 bekam die Marke ab 1996 endgültig wieder Oberwasser. Bis heute gibt es bei Ferrari eine starke Verflechtung von Rennsport und Sportwagen.
Die beliebtesten Modelle:
Enzo
Der Geist des Ferarri Enzo lässt sich am besten mit den Worten “rein und stark” beschreiben. Das Konzept “Extremsportwagen”, eine Synthese aus höchstmöglichen technischen Kapazitäten und Leistungen, wird mit dem Ferrari Enzo geradezu mit schöpferischer Kraft und Eleganz verwirklicht. Die Arbeit im Windkanal, auf der Rennstrecke und der Straße wurde immer derart durchgeführt, dass man beim Enzo ein Ziel nie aus den Augen verlor: Ein Maximum an Leistung herausholen und einen Wagen ohne Kompromisse konstruieren. Höchstgeschwindigkeit: 350 km/h, Beschleunigung 0 – 100 km/h in 3,65 Sekunden, Leistung: 660 PS.
F430
Der Ferrari 430 schafft es in einer atemberaubenden Zeit von 4 Sekunden aus dem Stand bis zur 100 km/h-Marke. Dies kommt nicht von ungefähr – sondern resultiert aus den Erfahrungen der F1-Rennfahrer mit Motoren, deren PS Zahl sich um die 800 bewegt. Der nagelneue V8-Motor des Ferrari 430 ist mittig im Auto platziert und schöpft aus 4,3 Liter Hubraum seine 490 PS (360 kW), was einer spezifischen Leistung von 114 PS pro Liter Hubraum entspricht. Damit wurde die Leistung des F430 im Vergleich zum F360 um ganze 25 Prozent gesteigert –dies jedoch mit einer Gewichtszunahme von lediglich 4 kg.
458 Italia
Der Ferrari 458 Italia wurde auf der IAA 2009 als Nachfolger des F430 vorgestellt. Der Hubraum des V8-Mittelmotors ist von 4,3 auf 4,5 Liter gewachsen. Der neue 458 Italia bringt es im Scuderia-Trimm auf 570 PS. Zusammen mit dem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe schnellt der Ferrari 458 Italia in 3,4 Sekunden auf Tempo 100 und schafft eine Spitze von 325 km/h. Michael Schumacher hat, wie es schon in der jüngeren Vergangenheit üblich war, bei der Entwicklung des 458 Italia mitgewirkt.
Testarossa
Der Name Testarossa, der soviel wie “roter Kopf” bedeutet, kommt von den rot lackierten Ventildeckeln des 12-Zylinder-Flachmotors. Der Motor ist technisch gesehen ein 180-V-Motor und befindet sich hinter dem Fahrer, allerdings noch vor der Hinterachse; damit handelt es sich um einen Mittelmotor. Die Leistung des Ferrari Testarossa beträgt 390 PS (291 kW). Das Auto erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 290 km/h und beschleunigt von 0-100 km/h in 5,3 Sekunden. Die Strecke von 400 Metern legt der Testarossa aus dem Stand in 13,5 Sekunden zurück.
California
Der Direkteinspritz-Motor des Ferrari California ist ein 4,3-Liter-V8, der als Frontmotor ausgelegt ist. Wegen der etwas weiter nach hinten verschobenen Lage von Ferrari wird er als Front-Mittelmotor bezeichnet. Er leistet 460 PS (338 kW) bei 7750 min-1, beschleunigt den Wagen optional per Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Stufen und der Traktionskontrolle F1-Trac von 0 auf 100 km/h in 3,9 Sekunden. Der California schafft es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 310 km/h. Im Innenraum sollen sich sowohl die Sitze und Armaturen, als auch das Infotainment-System von den anderen Ferrari-Baureihen differenzieren.