Lamborghini Murciélago

Lamborghini – das Synonym für Kraft und Speed

14.01.2011 - 1948 gegründet als Unternehmen zur Herstellung von Traktoren ist Lamborghini heute neben Ferrari die bekannteste Supersportwagen-Marke aus Italien. Erfahren Sie hier mehr über Lamborghinis Geschichte.

1948 wurde die Firma Lamborghini in Cento, Ferrara in Italien von Ferruccio Lamborghini (1916–1993) als Unternehmen zur Herstellung von Traktoren gegründet. Zehn Jahre später wurde die Produktion um Brenner und Klimaanlagen erweitert. In den 1960er Jahren gründete Lamborghini dann die Firma Automobili Lamborghini.

Als Markensymbol wählte er Murciélago, den legendären Stier, der am 5. Oktober 1879 einen Stierkampf mit 24 Lanzenstößen überlebte und daraufhin begnadigt wurde, als Symbol für Stärke. Außerdem war der Stier auch sein Sternzeichen. Ab 1963 wird mit der Entwicklung von Sportwagen begonnen.

1964 wurden die ersten Exemplare des Modells 350 GT hergestellt. Insgesamt wurden bis 1967 120 Exemplare produziert. Richtig Wirbel machte Lamborghini aber erst mit dem 1966 vorgestellten Miura, der mit seinen 385 PS in der stärksten Version die 300-km/h-Mauer ankratzte. Seit dem Miura tragen alle Modelle von Lamborghini die Namen von berühmten spanischen Kampfstier-Zuchten, somit auch der neue allradgetriebene Murciélago sowie der Gallardo.

1972 gerät das Unternehmen in große wirtschaftliche Schwierigkeiten. Den Traktoren-Teil verkauft Ferruccio Lamborghini an die Same Group. Der Sportwagen-Teil wechselt ab 1972 mehrmals den Besitzer. Seit 1998 ist die Marke Lamborghini im Besitz der Audi AG.

Die beliebtesten Modelle:

Gallardo
Im Gegensatz zum 6,2-l-V12-Motor (426 kW) des 2001 eingeführten Schwestermodells Murciélago wurde der Lamborghini Gallardo mit einem kleineren 5-l-V10 (500 PS/368 kW) ausgestattet und erhielt auch keine, traditionell den Zwölfzylindermodellen vorbehaltenen, lamborghinitypischen Scherentüren. Der längs eingebaute Mittelmotor überträgt seine Kraft über einen hecklastigen Allradantrieb auf die Straße, wodurch sich der Gallardo von seinen mehrheitlich heckgetriebenen Konkurrenten unterscheidet. Das zweisitzige Coupé beschleunigt damit in vier Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 309 km/h.

Murciélago
Trotz des Erfolgs bleibt Lamborghini eine Nischenmarke und der Murciélago (spanisch: Fledermaus) ein wahrer Exot. Ohne Schnörkel und Spielereien ist der Murciélago auf minimalen Windwiderstand getrimmt und auf maximalen Eindruck. Das freiliegende Triebwerk hat 6,2 Liter Hubraum und leistet brachiale 580 PS. Typisch für die Murciélago-Modelle sind der permanente Allradantrieb, die Karosserie aus einem Verbund von Stahlblech und Carbon-Honeycomb sowie selbstverständlich die nach schräg vorne und oben öffnenden Scherentüren. Die Ära des Murciélago ging im November 2010 zu Ende. Insgesamt wurden 4.099 Exemplare des erfolgreichsten Supersportwagens gebaut.
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Diablo
Der Lamborghini Diablo (1990-2001) wurde mit dem erklärten Ziel konstruiert, das schnellste Serienfahrzeug der Welt zu bauen. Mit 338 km/h Spitze und bis zu 595 PS (438 kW) durfte der Diablo diese Ehre für sich in Anspruch nehmen. Der Diablo bleibt unter vielen Zweisitzerfahrzeugen durch seine Flügeltüren unvergessen, die auch gleichzeitig zu seinem markanten Aussehen gehören. Der Fahrer sitzt nicht mehr als einen Meter hinter dem Frontflügel und so tief auf der Strasse, dass ein unvergessliches Fahrgefühl gepaart mit unfassbaren Beschleunigungs- und Geschwindigkeitswerten den Piloten überwältigt.

von Christian Nowak in Autovermietung | 14.01.2011
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